Ruhe und Ordnung- Warum das für Hunde so wichtig ist

Strukturen und Regeln helfen Hunden, die zur Reaktivität neigen

Hunde, die rassetypischer Weise eher einen unruhigen und aufgeregten Kern haben, werden später zu reaktiven Verhalten neigen, wenn man dieses nicht in geordnete Bahnen längt.

Bevor es weitergeht im Text, kennt ihr schon den neuen Download Bereich von Dackelwissen? Den findet ihr hier: 

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Damit meinte ich natürlich einerseits Ruhetraining, damit der Hund eine Idee davon bekommt, was Ruhe überhaupt bedeutet. Wer gern mal mit seinem Hund Ruhe und Entspannung trainieren möchte, weil dieser nicht so gechillt ist, wie man es gern hätte, kann sich hier das Workbook Ruhetraining nun direkt hier sofort runterladen Ruhetraining.pdf.

Aber heute gehe es nicht um Ruhetraining, sondern um Regeln und Struktur.

Umso unruhiger und gestresster ein Hund ist, um so mehr Regeln und Struktur kann ein Hund gebrauchen. Mehr darüber kannst Du auch hier lesen Routinen helfen gestressten Hunden.

Das heißt, um so mehr ein Hund weiß, um wieviel Uhr was passiert ( Hier weiterlesen zur Frage

Kann man einen Hund die Uhrzeit beibringen ) um so mehr kann er sich dazwischen entspannen. Bei selbstsicheren und entspannten Hunden ist es dahingehend eher förderlich, die Strukturen immer etwas zu verändern.

Mach dir gern mal einen Zettel fertig, um wieviel Uhr Dein Hund was macht. Weißt Du alles? Der Tag sollte aufgeteilt sein in Schlaf, Fressen, Gassi gehen und Training und maximal 60 Minuten am Tag, wo der Hund weder schläft noch bei uns beschäftigt ist, sondern vielleicht selber mit einem Ball spielt oder durch den Garten schlendert. Ist diese Zeit länger, läuft irgendwo im Tagesablauf was nicht ganz rung.

Kleine Regeln helfen immer in der Hundeerziehung

Mittags mache ich mit meinen Hunden immer eine super große Runde oder auch mal einen Ausflug ( Luca darf ja noch nich länger als so 30-40 Minuten gehen). Danach schlafen sie natürlich. Bis ca 16 oder 16:30. Gegen 17 Uhr gibt es Futter. Das heißt, wenn sie um 16:30 ausgeschlafen haben und im Garten zum lösen war, hab ich eine Zeit wo sie fit und hungrig sind. Die beste Variante für Training.

und hier kommen wir jetzt zu den Regeln. Luca soll einerseits Deckentraining machen und anderseits aber das Auflösekommando „ok“ noch besser verstehen können. Ich stelle immer wieder fest, dass die meisten Hundebesitzer gar nicht mit auflösen arbeiten. Sie geben den Hund zwar Kommandos, aber der Hund bekommt keine klare Idee, wann die Übung zu Ende ist. Luca hat schon ein paar mal was von „ok“ gehört, zum Beispiel bei füttern. Ich sage „Sitz“ stelle den Napf hin und sage dann nach einer Weile „ okay“. Das hat er noch nicht wirklich verstanden als Wort, obwohl er grundsätzlich schnell neue Wörter lernt.

Hier seht ihr also meine Trainingsmethode, die gerade gut zu dieser Übung passt, da er klar verstehen soll, wie lange er auf dieser Decke bleiben soll. Falls ihr Fragen habt, fragt gern.

Ich war beim Hundetraining vor ein paar Tagen auch echt wieder geschockt, wie wenig die Leute dagegen unternehmen, wenn sie unruhige Hunde haben. Die Hunde können nicht stillsitzen, fiepen die ganze Zeit und zerren kläffend an der Leine.

Und die Besitzer? Machen nichts, außer den Hund ab und zu mal anzuschreien oder mit Leinenruck ihn irgendwo zur Ruhe zu bringen.

Ich sage nichts, denn hier bin ich mit Luca die Schülerin. Aber die Hundetrainer sagen auch nichts, außer das die Hunde mal mehr ausgepowert werden soll.

Kann ich auch nicht mehr hören. Bei mir musste noch nie ein Hund ausgepowert werden, und wenn ich damals ( als ich es noch nicht besser wusste) mit den Flats Fahrrad gefahren bin ( da dachte ich auch immer, sie müssen ausgepowert werden), da hatte ich damit das Ganze noch schlimmer gemacht, die Hunde wurden noch unruhiger.

Also: versucht klar und strukturiert zu sein, dass ist der beste Weg zu einen ruhigen Hund. Da die meisten hier Dackel haben, kann ich euch sagen, dass fast jeder Dackel das braucht, denn Ruhe und Gelassenheit ist den meisten nicht in die Wiege gelegt worden.


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2 Kommentare zu „Ruhe und Ordnung- Warum das für Hunde so wichtig ist“

  1. […] 😆😅 Für die Dackel aber schon. Oberste Priorität hatte für Luca, dass er lernt, dass am Strand Ruhe und Ordnung herrscht. Toben und chillen im Wechsel mit Entspannung auf der Decke. Diese Routine kennt er von […]

  2. […] Ruhetraining bekommt er stundenlange Garten Aufenthalte, wo er sich vor lauter Überforderung die Seele aus den […]

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Ich bin Daniela mit den Dackeln Paul und Luca

Willkommen in meinem Hundeblog, der eine Ergänzung zu der Website

Dackelwissen.de ist. Auch bin ich Autorin von mehreren Dackelbüchern

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