Warum wir über Qualzucht reden müssen – und dabei den Käufer vergessen
Wenn über Qualzucht gesprochen wird, landet man erstaunlich schnell beim Züchter, der mehr untersuchen, mehr röntgen, mehr Gentests durchführen, strengere Zuchtauflagen erfüllen, bestimmte Hunde aus der Zucht nehmen und bestimmte Verpaarungen vermeiden soll, während gleichzeitig darüber diskutiert wird, welche Hunde noch ausgestellt werden dürfen und welche gesundheitlichen Nachweise künftig Voraussetzung für eine Zuchtzulassung sein sollten. Grundsätzlich halte ich diese Entwicklung für richtig, denn wenn wir heute wissen, dass innerhalb einer Rasse bestimmte Erkrankungen gehäuft auftreten, und gleichzeitig Möglichkeiten haben, Risiken durch Untersuchungen, genetische Tests und eine vernünftige Auswahl der Zuchttiere zu reduzieren, wäre es geradezu absurd, dieses Wissen nicht zu nutzen.
Lese hier aus: Die Folgen der Qualzuchtdebatte für die FCI Hundezucht


Trotzdem übersehen wir bei dieser Diskussion einen ziemlich entscheidenden Punkt, denn wir versuchen seit Jahren, das Angebot immer stärker zu kontrollieren, während vergleichsweise wenig darüber gesprochen wird, nach welchen Kriterien Menschen ihre Hunde tatsächlich kaufen und welchen Einfluss dieses Kaufverhalten darauf hat, was überhaupt gezüchtet und angeboten wird. Genau dort liegt ein Teil des Problems, den man nicht dadurch lösen kann, dass man dem nächsten verantwortungsvollen Züchter noch eine weitere Untersuchung vorschreibt, denn solange Käufer bereit sind, hohe Summen für Hunde auszugeben, deren wichtigste Verkaufsargumente eine außergewöhnliche Farbe, eine besonders geringe Größe oder irgendeine gerade angesagte Mischung sind, wird es Menschen geben, die genau solche Hunde produzieren.
Gesundheit ist wichtig – bis irgendwo ein besonders niedlicher Welpe sitzt
Wer länger in Dackelgruppen, Hundegruppen oder auf Social Media unterwegs ist, kennt das Phänomen vermutlich ziemlich gut, denn seit Jahren wird erklärt, weshalb bestimmte Farbzuchten gesundheitlich problematisch sein können, warum man bei Merle sehr genau wissen sollte, welche Hunde miteinander verpaart wurden, welche Risiken mit einer Doppelmerle-Verpaarung verbunden sind und weshalb Dilute-Farben wie Blau oder Isabella eben nicht einfach nur eine besonders hübsche Lackierung eines ansonsten völlig normalen Hundes darstellen.
Beim Dackel kommen noch ganz andere Themen hinzu, denn dort wird über CDDY und das erhöhte Risiko für Bandscheibenerkrankungen gesprochen, über Röntgenuntersuchungen und Zuchtprogramme diskutiert und immer wieder darauf hingewiesen, dass eine nachvollziehbare Abstammung und dokumentierte Gesundheitsbefunde weit mehr sind als irgendwelche Papiere, die man nur benötigt, wenn man später einmal selbst züchten oder seinen Hund ausstellen möchte.
Man kann all diese Zusammenhänge ausführlich erklären, wissenschaftliche Untersuchungen verlinken, Bilder zeigen und wahrscheinlich irgendwann einen kleinen Volkshochschulkurs über Dackelgenetik anbieten, und trotzdem erscheint wenig später in derselben Gruppe das Foto eines Welpen in einer problematischen Sonderfarbe, versehen mit Herzen, Glitzer und der Nachricht, dass der kleine Schatz nun endlich eingezogen sei.
Fragt man dann vorsichtig, ob die Elterntiere untersucht wurden, weiß man es häufig nicht genau, nach Röntgenbefunden wurde nicht gefragt, genetische Untersuchungsergebnisse hat man nicht gesehen und woher der Hund beziehungsweise seine Eltern ursprünglich stammen, lässt sich manchmal ebenfalls nur ungefähr beantworten. Das alles wird jedoch erstaunlich schnell nebensächlich, sobald der Welpe auf dem Foto den Kopf schief legt, denn gegen ein niedliches Welpengesicht führt man mit Gesundheitsstatistiken einen ausgesprochen ungleichen Kampf.
Das ist kein Problem einiger weniger uninformierter Käufer
Natürlich gibt es hervorragende Welpenkäufer, die sich monatelang informieren, verschiedene Züchter vergleichen, Gesundheitsbefunde sehen möchten und teilweise erstaunlich genau wissen, welche erblichen oder rassetypischen Erkrankungen bei ihrem zukünftigen Hund eine Rolle spielen könnten. Genau solche Interessenten wünscht sich jeder verantwortungsvolle Züchter, weil mit ihnen ein Gespräch darüber möglich ist, warum bestimmte Untersuchungen gemacht wurden, welche Risiken eine Linie mitbringt und weshalb man sich für oder gegen eine bestimmte Verpaarung entschieden hat.
Wir sollten uns nur nicht einreden, dass der durchschnittliche Hundekauf immer so funktioniert, denn Hunde werden nun einmal nicht wie Waschmaschinen nach einer nüchternen Vergleichstabelle ausgesucht, in der Hüftbefund, Wirbelsäulenstatus, genetische Erkrankungsrisiken, Lebenserwartung und Inzuchtkoeffizient nebeneinanderstehen und am Ende das Modell mit 87 von 100 Gesundheitspunkten gewinnt. Menschen sehen ein Foto, besuchen einen Wurf, nehmen einen Welpen auf den Arm und verlieben sich, was zunächst vollkommen menschlich und auch überhaupt nicht verwerflich wäre, wenn genau dieser emotionale Mechanismus nicht gleichzeitig hervorragend vermarktbar wäre.
Ein Hund, der ungewöhnlich aussieht, fällt zwischen Hunderten Welpenbildern auf, weshalb ein merlefarbener oder blauer Labrador, ein besonders kleiner „Teacup“-Hund, ein exotisch gefärbter Dackel oder ein Hund mit einer auffälligen Zeichnung allein durch sein Äußeres Aufmerksamkeit erzeugt. Während sich ein HD-Befund ausgesprochen schlecht auf Instagram inszenieren lässt und auch ein unauffälliges Röntgenbild selten Begeisterungsstürme hervorruft, kann man eine vermeintlich seltene Farbe wunderbar fotografieren, mit Begriffen wie „rare“, „exotic“ oder „unique“ versehen und anschließend sogar noch einen höheren Preis dafür verlangen.
Damit beginnt das eigentliche Problem, denn in diesem Moment konkurriert medizinisch sinnvolle Zucht mit einem Markt, auf dem Besonderheit häufig leichter zu verkaufen ist als Gesundheit.
Der Hundemarkt belohnt inzwischen vor allem das Außergewöhnliche
Social Media hat den Hundemarkt erheblich verändert, weil ein Züchter heute nicht mehr unbedingt erklären muss, weshalb seine Hunde besonders gut gezüchtet sind, wenn er stattdessen zeigen kann, dass sie besonders aussehen. Je ungewöhnlicher die Farbe, je auffälliger die Zeichnung und je kleiner oder extremer der Körperbau, desto größer ist die Chance, zwischen Tausenden anderen Hundebildern Aufmerksamkeit zu erzeugen, und ausgerechnet diese Aufmerksamkeit lässt sich wiederum hervorragend in Nachfrage verwandeln.
Auch der enorme Boom der Hybridhunde zeigt, wie wirkungsvoll Vermarktung sein kann, denn aus Kreuzungen verschiedener Rassen entstanden Labradoodle, Goldendoodle, Aussiedoodle, Bernedoodle, Maltipoo, Cavapoo und inzwischen eine kaum noch überschaubare Namenslandschaft, bei der man gelegentlich den Eindruck gewinnen könnte, dass die Namensfindung mindestens ebenso viel Aufmerksamkeit bekommt wie die Frage nach den Gesundheitsuntersuchungen der beteiligten Elterntiere.
Dabei ist selbstverständlich weder ein Hybridhund automatisch krank noch ein Rassehund automatisch gesund, denn eine solche Rechnung wäre viel zu simpel und würde der Realität der Hundezucht nicht gerecht. Problematisch wird es vielmehr dort, wo die Vermarktung des Besonderen die gesundheitliche Betrachtung verdrängt und die entscheidenden Verkaufsargumente plötzlich „seltene Farbe“, „besonders klein“, „außergewöhnliche Zeichnung“ oder „exklusiv“ lauten, während kaum jemand danach fragt, wie Hüften, Ellenbogen, Wirbelsäule, Augen oder Patella der Elterntiere untersucht wurden und ob bekannte genetische Risiken überhaupt berücksichtigt worden sind.
Spätestens an diesem Punkt haben wir nicht mehr ausschließlich ein Zuchtproblem, sondern ebenso ein Nachfrageproblem.
Warum immer strengere Regeln für seriöse Züchter allein nicht reichen
Genau hier entsteht eine ausgesprochen unangenehme Schieflage, denn der organisierte Züchter lässt seine Hunde untersuchen, dokumentiert Abstammungen, erfüllt Zuchtauflagen, muss je nach Verband bestimmte Mindestanforderungen beachten und kann bei Verstößen seine Zuchtzulassung verlieren, während der illegale Welpenhändler oder der vollkommen unkontrolliert arbeitende Vermehrer von diesem gesamten System überhaupt nicht erfasst wird.
Er braucht weder Ausstellungstitel noch Zuchtzulassung, weder Röntgenbefund noch Gentest und im schlimmsten Fall nicht viel mehr als ein hübsches Foto, einen Account auf Social Media oder einer Kleinanzeigenplattform und genügend Käufer, die sich stärker für das Aussehen des Welpen interessieren als für die Frage, unter welchen Bedingungen dieser entstanden ist.
Wenn wir deshalb ausschließlich den ohnehin bereits kontrollierten Bereich immer stärker regulieren, ohne gleichzeitig die Nachfrage nach problematischen Hundetypen zu verändern, entsteht ein paradoxer Effekt, weil wir ausgerechnet den Teil des Hundemarktes mit immer neuen Vorschriften versehen, der sich überhaupt kontrollieren lässt, während der unregulierte Markt danebensteht, sich um diese Vorschriften nicht kümmert und genau die Nachfrage bedient, die innerhalb der organisierten Zucht bewusst nicht bedient werden soll.
Warum auch Ausstellungsverbote nur einen Teil des Problems erreichen
Ausstellungsverbote können durchaus sinnvoll sein, wenn extreme körperliche Merkmale durch Bewertungen und Ausstellungserfolge zusätzlich belohnt werden, denn selbstverständlich muss darüber gesprochen werden, welche Hunde ausgezeichnet und damit indirekt als erstrebenswertes Zuchtideal präsentiert werden. Daraus jedoch abzuleiten, dass ein Ausstellungsverbot automatisch die Nachfrage nach problematischen Hundetypen beendet, verkennt einen erheblichen Teil des heutigen Hundemarktes, weil viele der aktuell besonders fragwürdigen Trends überhaupt nicht im Ausstellungsring entstehen.
Der Käufer eines blauen Labradors hat seinen Wunschhund normalerweise nicht auf einer klassischen Rassehundeausstellung entdeckt, ebenso wenig dürfte der Käufer eines sogenannten Teacup-Hundes von einem Ausstellungsrichter auf die Idee gebracht worden sein, und auch die teilweise extrem gebauten Exotic Bullies werden vor allem über jene Kanäle vermarktet, auf denen Bilder maximale Wirkung entfalten und ungewöhnliche Hunde besonders viel Aufmerksamkeit bekommen.
Teilweise werden bestimmte Merkmale sogar gerade deshalb interessant, weil sie außerhalb des offiziellen Rassestandards liegen, wodurch aus einer züchterisch unerwünschten Eigenschaft plötzlich eine vermeintliche Rarität wird, die sich mit entsprechendem Marketing zu einem höheren Preis verkaufen lässt. Was innerhalb einer organisierten Zucht bewusst ausgeschlossen wird, kann auf dem freien Markt dadurch paradoxerweise zum exklusiven Verkaufsargument werden.
Wenn wir Qualzucht bekämpfen wollen, müssen wir deshalb endlich den Käufer erreichen
Selbstverständlich müssen Hundezucht und insbesondere bekannte gesundheitliche Risiken vernünftig reguliert werden, und ebenso selbstverständlich brauchen wir Zuchtordnungen, Gesundheitsprogramme und Verbände, die bereit sind, ihre eigenen Standards kritisch zu hinterfragen, wenn bestimmte Übertypisierungen nachweislich zulasten der Hunde gehen. Die Vorstellung jedoch, man könne das Problem allein auf der Seite der Züchter lösen, ignoriert einen grundlegenden wirtschaftlichen Mechanismus, denn gezüchtet und vermehrt wird langfristig vor allem das, wofür Käufer bereit sind zu bezahlen.
Wenn ein extrem gebauter Hund für mehrere Tausend Euro innerhalb kürzester Zeit verkauft wird, ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, dass weitere solcher Hunde produziert werden, und wenn Menschen für eine seltene oder ungewöhnliche Farbe deutlich mehr bezahlen als für einen standardfarbenen Hund aus gesundheitlich untersuchten Eltern, sendet der Markt ebenfalls eine sehr eindeutige Botschaft. Solange sich mit extremen Exotic Bullies, sogenannten Leopardenlabradoren, Merle-Labradoren, Miniaturvarianten oder fragwürdigen Sonderfarben gutes Geld verdienen lässt, wird irgendjemand diese Nachfrage bedienen, selbst wenn sämtliche seriösen Zuchtverbände solche Verpaarungen längst ausgeschlossen haben.
Der wirkungsvollste Zuchtstopp wäre deshalb in vielen Fällen erstaunlich unspektakulär: Die Welpen müssten schlicht niemanden mehr finden, der bereit ist, dafür Geld zu bezahlen.
„Papiere brauche ich nicht, ich will ja nicht züchten“
Kaum ein Satz zeigt das Missverständnis vieler Hundekäufer deutlicher als die Aussage, man brauche keine Papiere, weil man schließlich weder züchten noch Ausstellungen besuchen wolle, denn der eigentliche Wert einer nachvollziehbaren Abstammung liegt nicht darin, dass irgendwo der Name des Hundes dekorativ auf einem Dokument steht.
Entscheidend ist vielmehr, welches System hinter diesen Papieren steht, welche Gesundheitsuntersuchungen vorgeschrieben wurden, ob sich nachvollziehen lässt, welche Hunde tatsächlich miteinander verpaart wurden, ob bestimmte genetische Risiken berücksichtigt werden mussten und ob es überhaupt eine Instanz gibt, die Mindestanforderungen festlegt und deren Einhaltung kontrolliert.
Natürlich ist auch ein Hund mit Papieren niemals automatisch gesund, genauso wenig wie ein Hund ohne Verbandspapiere zwangsläufig krank oder schlecht gezüchtet sein muss, weshalb die entscheidende Frage beim Welpenkauf nicht lauten sollte, ob man persönlich einen Stammbaum benötigt, sondern welche überprüfbaren Informationen der Verkäufer über die Gesundheit, Abstammung und Untersuchungen der Elterntiere vorlegen kann. Die beliebte Auskunft, beide Eltern seien schließlich immer gesund gewesen, ist zwar beruhigend gemeint, ersetzt aber weder einen Röntgenbefund noch eine genetische Untersuchung.
Gesundheit kann man einem Welpen leider nicht ansehen
Vielleicht liegt genau darin eines der größten Probleme, denn ein Welpe mit einem erhöhten genetischen Erkrankungsrisiko sieht nicht automatisch krank aus, ein Hund aus schlecht kontrollierter Zucht trägt kein Warnschild um den Hals und ein Welpe aus nicht untersuchten Elterntieren kann genauso fröhlich, munter und herzzerreißend niedlich aussehen wie jeder andere Hund.
Natürlich kann ein solcher Hund später sogar vollkommen gesund bleiben, denn ein erhöhtes Risiko ist keine Garantie dafür, dass eine Erkrankung tatsächlich auftreten wird, und umgekehrt kann auch der sorgfältigst gezüchtete Hund irgendwann krank werden. Verantwortungsvolle Zucht bedeutet jedoch nicht, Krankheit vollständig verhindern zu können, sondern bekannte und vermeidbare Risiken so weit wie sinnvoll zu reduzieren, und genau dieser Gedanke müsste meiner Ansicht nach viel stärker auch beim Käufer ankommen.
Wer einen Hund kauft, entscheidet schließlich nicht nur darüber, welcher Welpe künftig auf seinem Sofa schläft, sondern stimmt mit seinem Geldbeutel darüber ab, welche Art von Zucht wirtschaftlich erfolgreich ist und welche nicht.
Wir brauchen deshalb Verantwortung auf beiden Seiten
Die Lösung kann selbstverständlich nicht darin bestehen, seriöse Züchter aus ihrer Verantwortung zu entlassen, denn wir brauchen gesundheitlich untersuchte Zuchttiere, nachvollziehbare Abstammungen, sinnvolle genetische Untersuchungen, vernünftige Zuchtziele und vor allem die Bereitschaft, innerhalb etablierter Rassen etwas zu verändern, wenn gesundheitliche Probleme bekannt werden.
Genauso müssen wir aber aufhören, so zu tun, als ließe sich der gesamte Hundemarkt über Zuchtordnungen und Ausstellungsvorschriften steuern, denn ein erheblicher Teil dieses Marktes findet längst außerhalb der klassischen organisierten Hundezucht statt, auf Instagram und Facebook, in Kleinanzeigen, auf Hochglanzseiten für angebliche „rare colors“, bei internationalen Welpenhändlern und überall dort, wo Menschen entdeckt haben, dass sich außergewöhnlich aussehende Hunde hervorragend vermarkten lassen.
Deshalb gehört zur Qualzuchtdebatte neben der Frage, was Züchter dürfen und welche gesundheitlichen Anforderungen sie erfüllen müssen, zwingend eine zweite, bisher viel zu wenig beachtete Frage: Warum kaufen Menschen überhaupt Hunde, bei denen Farbe, Seltenheit, extreme Körpermerkmale oder ein trendiger Name offensichtlich wichtiger geworden sind als nachvollziehbare Gesundheitsvorsorge?
Solange ein erheblicher Teil der Käufer beim Hundekauf zuerst nach Farbe, Niedlichkeitsfaktor, Seltenheit und Trend entscheidet und erst sehr viel später danach fragt, ob die Elterntiere untersucht wurden, können wir Zuchtordnungen immer weiter verschärfen, ohne den Kern dieses Problems vollständig zu erreichen, denn ein Markt verschwindet nicht dadurch, dass verantwortungsvolle Anbieter bestimmte Produkte nicht mehr anbieten dürfen, solange eine zahlungskräftige Nachfrage bestehen bleibt und unkontrollierte Anbieter bereitstehen, sie zu bedienen.
Wenn wir Qualzucht wirklich zurückdrängen wollen, müssen wir deshalb nicht weniger über Züchter und Zuchtregeln sprechen, sondern endlich genauso intensiv über die Verantwortung der Menschen reden, die diese Hunde kaufen, denn am Ende entscheidet nicht nur derjenige, der einen Welpen produziert, darüber, welche Art von Hundezucht sich lohnt.
Darüber entscheidet auch jeder einzelne Käufer, der dafür sein Geld auf den Tisch legt.







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